Aus einer Mentorenschaft kann Freundschaft erwachsen

So geschehen bei Roxana und Khaled, wie die Mentorin zum Ende ihrer Mentorenschaft beschreibt:

Liebe Nadja,

[…] Gestern habe ich wie gewohnt Khaled getroffen und wir haben gemeinsam entschieden, den offiziellen Rahmen, in dem wir uns kennen gelernt haben, aufzulösen und weiterhin als Freunde im Kontakt zu bleiben. Es ist ein Jahr vergangen, seitdem ich bei save me eingestiegen bin und durch Deine ausgezeichnete Unterstützung und Betreuung mein freiwilliges Engagement in der Flüchtlingshilfe begonnen habe. Ich muss sagen, Du hast ein sehr gutes Gefühl für Menschen und das Match bei Khaled und mir hat bestens gepasst. Ich bin froh, ihn kennen gelernt zu haben und das vergangene Jahr konnten wir beide einiges voneinander lernen und uns auch kulturell weiter öffnen. Khaled geht es aktuell gut, er hat eine Zusage zum Masterstudium bei der DW Akademie bekommen und beginnt den Vorkurs im April. Ich werde ihm auch weiterhin zur Seite stehen, da ich selbst diesen Studiengang vor zwei Jahren abgeschlossen habe. Er ist gesund und munter, er hat sehr große Fortschritte in Deutsch gemacht und das C1 Zertifikat bekommen und er freut sich auf die nächsten Jahre als Student. Da er jetzt auf eigenen Beinen steht, bin ich der Meinung, dass meine Betreuung im save me-Sinne aktuell nicht mehr erforderlich ist. Wie gesagt, als Freund werde ich ihn weiterhin treffen und unterstützen. Somit möchte ich als save me-Mentorin zurücktreten und erst mal eine Pause einlegen. […] Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass ich künftig zu euch zurückkehre 🙂

Ich wünsche Dir alles Gute und bedanke mich noch einmal herzlich bei Dir. Wenn es Dir nichts ausmacht, würde ich gerne weiter den Mentorenrundbrief bekommen. Die Infos finde ich sehr gut.

Ganz liebe Grüße,

Roxana

 

(Februar 2018)